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Ein Haus im benachbarten Frankreich kaufen: eine gute Alternative für Schweizer?

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  • 2. Okt. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
Hauskauf im benachbarten Frankreich: eine gute Alternative für Schweizer

Einführung


Immer mehr Schweizer entscheiden sich für den Kauf eines Eigenheims im benachbarten Frankreich, insbesondere in den Grenzgebieten um Genf, Lausanne und Basel. So profitieren sie von attraktiveren Immobilienpreisen und bleiben gleichzeitig in der Nähe der Schweiz. Doch ist das wirklich eine gute Alternative?


In diesem Leitfaden vergleichen wir die Vor- und Nachteile, Kosten und Steuervorschriften für Schweizer, die im Jahr 2025 den Kauf einer Immobilie im benachbarten Frankreich in Erwägung ziehen.


Der Immobilienmarkt im benachbarten Frankreich im Jahr 2025


Grenzgebiete wie Ain (Pays de Gex) , Haute-Savoie (Annemasse, Thonon, Évian) und Haut-Rhin (Saint-Louis, Mulhouse) verzeichnen eine starke Nachfrage seitens der Schweizer.

  • Preis pro m² : ca. 3.500 bis 6.000 €/m², je nach Nähe zu Genf oder Lausanne, oft 2 bis 3 Mal günstiger als in der Schweiz.

  • Einfacher Zugang : keine Einschränkungen für Schweizer Bürger, im Gegensatz zur Lex Koller.

  • Französisch-schweizerische Besteuerung : geregelt durch bilaterale Abkommen zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung.

Expertenzusammenfassung : Durch den Kauf im benachbarten Frankreich können Sie Immobilien erwerben, die zwei- bis dreimal günstiger sind als in der Schweiz, allerdings müssen Sie sich mit der grenzüberschreitenden Besteuerung auseinandersetzen.

Vorteile des Hauskaufs im benachbarten Frankreich

Vorteile

Details

Attraktive Preise

Bis zu 50% günstiger als in der Schweiz für vergleichbare Waren

Größere Fläche

Barrierefreiere Gärten, Villen und Grundstücke

Uneingeschränkter Zugriff

Die Schweizer können frei einkaufen

Besteuerung beim Weiterverkauf

Vorteilhafter bei längerer Haft


Nachteile und Vorsichtshinweise

Nachteile

Details

Doppelbesteuerung

Erklärungspflicht für Einkünfte in Frankreich und der Schweiz (Doppelbesteuerungsabkommen)

Transport

Starker täglicher Verkehr an den Grenzen, lange Fahrzeiten

Öffentliche Dienste

Niveau wird teilweise als niedriger wahrgenommen (Schulen, Gesundheit) im Vergleich zur Schweiz

Wechselkurs

Kauf und Kredit in Euro → Abhängigkeit vom Schweizer Franken


Schritte zum Kauf im benachbarten Frankreich als Schweizer


1. Bereiten Sie Ihre Finanzierung vor

  • Französische Banken vergeben Kredite an Schweizer Bürger, verlangen jedoch häufig eine Anzahlung von 20–30 % .

  • Möglichkeit einer Kreditaufnahme bei einer Schweizer Bank mit einer Hypothek in CHF , aber seltener.


2. Wählen Sie den Standort

  • Pays de Gex und Haute-Savoie : Nähe zu Genf und Lausanne, hohe Nachfrage, höhere Preise.

  • Haut-Rhin (Saint-Louis) : ideal für diejenigen, die an der Grenze zu Basel wohnen.

  • Doubs, französischer Jura : finanziell günstiger, aber längere Fahrten.


3. Unterschrift und Notar

  • Der Kauf erfolgt nach französischem Recht (Kaufversprechen, Unterschrift vor einem Notar).

  • Notargebühren in Frankreich: 7 bis 8 % des Kaufpreises (höher als in der Schweiz).


Besteuerung von Schweizer Immobilienbesitzern im benachbarten Frankreich


  • Grundsteuer : In Frankreich jährlich fällig.

  • Immobilienvermögenssteuer (IFI) : anwendbar, wenn das Immobilienvermögen > 1,3 Millionen Euro beträgt.

  • Einkünfte aus Immobilien : werden bei Vermietung in Frankreich besteuert, können aber auch in der Schweiz deklariert werden (mit Steuergutschrift).

  • Französisch-schweizerisches Steuerabkommen : vermeidet Doppelbesteuerung, erfordert aber eine gute Planung.


FAQ – Häufig gestellte Fragen


Kann ein Schweizer in Frankreich frei ein Haus kaufen?

Ja, es gibt keine Beschränkungen für Schweizer Staatsbürger beim Immobilienerwerb in Frankreich.


Wie hoch sind die Anschaffungskosten im benachbarten Frankreich?

Sie betragen ca. 7 bis 8 % des Immobilienpreises (Notargebühren + Eintragung).


Ist es besser, in Frankreich oder in der Schweiz einen Kredit aufzunehmen?

In Frankreich sind die Zinssätze oft wettbewerbsfähig, der Kredit wird jedoch in Euro vergeben. In der Schweiz bieten einige Banken Finanzierungen an, die Bedingungen sind jedoch strenger.


Muss ich in Frankreich Steuern zahlen, wenn ich in der Schweiz lebe?

Ja, Immobilieneigentümer müssen in Frankreich Grundsteuer zahlen und ihre Einkünfte deklarieren. Durch das bilaterale Abkommen wird eine vollständige Doppelbesteuerung vermieden.


Fazit: Hauskauf in Frankreich in der Nähe der Schweiz


Der Kauf eines Eigenheims im benachbarten Frankreich bleibt auch 2025 für Schweizer auf der Suche nach Platz und günstigeren Preisen eine attraktive Alternative. Allerdings ist es wichtig, die steuerlichen Auswirkungen, die Reisezeit und die zusätzlichen Kosten zu prüfen, bevor man sich für den Kauf entscheidet.


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Aktualisieren

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, um die Entwicklungen auf dem französisch-schweizerischen Immobilienmarkt widerzuspiegeln (letzte Aktualisierung: Oktober 2025).

 
 
 

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